Laut für die, die nicht mehr können
Under a Rest e.V.
Sport gegen das Wegsehen bei ME/CFS
Worum es bei Under a Rest e.V. geht
Under a Rest e.V. macht ME/CFS sichtbar. Dort, wo Menschen hinschauen: im Sport.
Wir sind Sportler:innen, Angehörige und Betroffene.
Wir laufen, fahren und starten bei großen Events – für Millionen Erkrankte Menschen, die es nicht können.
Laut. Sichtbar. Gemeinsam.


Events
Wir gehen dort an den Start, wo Sport sichtbar ist. Bei Lauf-, Rad- und Triathlon-Events treten wir als Team Loud for the Silent an und machen ME/CFS öffentlich sichtbar.
Jeder Start, jeder Kilometer und jede Begegnung schafft Aufmerksamkeit für eine Erkrankung, die zu oft übersehen wird.

Mitglied werden
Under a Rest e.V. lebt von Menschen, die sich einbringen wollen. Ob aktiv bei Events, unterstützend im Hintergrund oder als Betroffene:r – bei uns gibt es verschiedene Wege, Teil der Bewegung zu werden. Gemeinsam machen wir ME/CFS sichtbar und bleiben laut für die, die es nicht können.

Trikot & Shop
Unser Trikot ist mehr als Sportkleidung.
Es steht für Sichtbarkeit, Solidarität und klare Haltung im Sport. Mit jedem getragenen Trikot wird ME/CFS ins Blickfeld gerückt – auf der Strecke, im Training, im Wettkampf und im Alltag.
News
Die aktuellsten Blogbeiträge und News zu Under a Rest findest du hier:
Vom Key Account ins Case
Management - nur leider ins eigene.
Nicole - 17. März 2026
Mein Job war Key Account Management im Bereich parenteraler Therapien. Klingt sperrig, war es aber nicht. Es bedeutete: viel unterwegs, viel im Auto, viele Gespräche, viele unterschiedliche Menschen. Ärzte, Entscheider, Klinikpersonal. Was mir daran wirklich was bedeutet hat: Ich hab mit vielen unterschiedlichen Menschen gearbeitet und konnte gleichzeitig dazu beitragen, dass schwer kranke Patientinnen und Patienten ihre Infusionstherapie zuhause bekommen statt im Krankenhaus. Das ist ein echter Unterschied im Alltag dieser Menschen. Und diese fachliche Kommunikation auf Augenhöhe, mit Leuten, die auch was davon verstehen - das alles zusammen hat mich richtig froh gemacht.
Mein Spirit Animal ist ein Eichhörnchen
Lisa - 9. März 2026
Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ziemlich sicher ein Eichhörnchen.
Nicht dieses niedliche Waldtier aus Kinderbüchern.
Sondern das echte. Das hektische. Das mit den Backen voller Nüsse, das gleichzeitig drei Dinge macht und schon die nächste Idee hat, während andere noch überlegen, wo sie ihre Jacke hingelegt haben.
Mein Grundmodus war lange: 400 %.
Nicht im Sinne von „engagiert“.
Sondern im Sinne von: Ich mache einfach mehr. Mehr Projekte. Mehr Aufgaben. Mehr Tempo.
Andere Welten
Silent Member - 2. März 2026
– ich bin nicht immer ganz ehrlich zu mir selbst und auch zu meinen Mitmenschen. Ich bin krank, schon ziemlich lange 15 Jahre und länger– habe ME/CFS, chronische Depressionen, ADHS, Endometriose, Fibromyalgie, schlafe beschissen, habe Rücken und rede kaum noch darüber. Klar könnte ich sagen, ich möchte anderen nicht zur Last fallen, will nicht den Eindruck erwecken, dass ich immer nur am Jammern bin, aber es ist ganz anders: Ich schütze mich!
Die leere soziale Batterie - wo finde ich die nächste Ladesäule?
René - 28. Februar 2026
Hallo zusammen, ja, es ist eine Weile recht ruhig um mich gewesen. Aktuell bin ich auch etwas zurückgezogen, da ich gerade sehe, dass meine soziale Batterie – wie es heute gern genannt wird – etwas leer ist. Die letzten Wochen sind aktuell ein Scheideweg für mich. Ich muss sehr stark auf mich aufpassen und dabei den Fokus nicht verlieren. Ja, gerade ist es manchmal schwer, jeden Morgen motiviert aufzustehen. Das keineswegs, weil mein gesamter Rhythmus und meine Rolle in der Beziehung sich über das letzte Jahr komplett geändert haben.
Woran ich hätte merken müssen, dass etwas nicht mit meinem Körper stimmt
Lisa - 25. Februar 2026
Diese Frage bekomme ich oft gestellt. „Hast du denn gar nichts gemerkt?“
Doch. Sehr viel sogar.
Nur hat mir, außer meinem Mann, niemand wirklich zugehört oder mich ernst genommen. Nicht mein Umfeld, nicht Ärzt:innen, nicht das System. Und so kam die Diagnose erst sehr spät, nach einem langen, zermürbenden und rückblickend unfassbar steinigen Weg.
Schmerz, lass nach
Sandra - Gastbeitrag - 18. Februar 2026
Wie komme ich damit klar, 24 Stunden am Tag Schmerzen zu haben, vielleicht über Jahre, vielleicht über Jahrzehnte?
Wie halte ich das aus?
Wie finde ich einen Weg aus diesem zermürbenden Teufelskreis, in dem Lebensqualität irgendwann nur noch ein Wort ist?
Heute erzähle ich euch meine Geschichte.
Der Anfang: 1995
Unsere Partner

Yannic Beyer ist unser offizieller Finanz- und Versicherungspartner.
Mitglieder erhalten attraktive Sonderkonditionen und unterstützen dabei automatisch unsere Vereinsarbeit

Mit der ME/CFS Research Foundation haben wir eine starke Partnerin an unserer Seite, die sich konsequent für unabhängige und evidenzbasierte Forschung zu ME/CFS einsetzt. Alle Mittel, die wir für unsere Vereinsarbeit nicht unmittelbar benötigen, fließen direkt in die Forschungsarbeit der Foundation.
Blog
Erfahre hier, was uns bewegt: persönliche Einblicke, Erfahrungen, Wissen und Perspektiven rund um ME/CFS. Damit du schneller findest, was dich interessiert, ist unser Blog in folgende Bereiche gegliedert.
Wir wollen damit nicht nur erzählen, wie unser Alltag aussieht, sondern auch Hintergründe erklären, Forschung greifbar machen und zeigen, was diese Krankheit für Betroffene und Angehörige wirklich bedeutet.
Lisas Blog
Lisa schreibt ehrlich und direkt über ihren Alltag mit ME/CFS. Über Symptome, Diagnostik, Therapieversuche und die Realität, die diese Krankheit mit sich bringt. Ihre Texte sind keine Ratgeber, sondern Erfahrungsberichte . Für alle, die verstehen wollen, wie ME/CFS das Leben verändert.
Renés Blog
René teilt seine Sicht als Partner einer ME-erkrankten Person, über Routinen, Verantwortung und wie man als Angehöriger zwischen Unterstützung und eigener Balance steht. Gleichzeitig begleitet er sportlich den Weg des Vreins: sein Training für die Sportevents, Läufe, Radtouren.
Gastbeiträge
Hier kommen Menschen zu Wort, die ME/CFS aus ihrer eigenen Perspektive erleben: Betroffene, Angehörige, Fachleute. Gastbeiträge zeigen, wie vielfältig die Realität dieser Krankheit ist. Hier gibt es authentische Einblicke, die verstanden werden wollen.
ME/CFS
Hier geht es um Wissen: verständlich aufbereitete Infos über die Krankheit, Symptome, Forschung und die großen Fragen, die Politik und Medizin noch nicht beantworten. Keine Heilversprechen, sondern fundierte Aufklärung, immer mit Blick auf aktuelle Studien und internationale Entwicklungen.










